Um den Irrwitz zu beenden und die Katastrophe abzuwenden, haben Geschäftsleute und Farmbesitzer mit Liebe zum Süden Namibias 1997 die Stiftung 'Namibia Natural Heritage Trust' gegründet. Ihr Ziel: Das einzigartige Gebiet soweit wie möglich wieder in seinen Ur-Zustand zu versetzen. Farmen wurden aufgekauft, die Schafe verschwanden, die Zäune wurden abgebaut. So entstand der Gondwana Cañon Park. Erstaunlich rasch eroberten sich Gräser und Sträucher das Land zurück. Der geschrumpfte Wildbestand nahm wieder zu, viele Tierarten wurden wieder angesiedelt, darunter auch Giraffen, die bis vor 120 Jahren hier heimisch waren. Mittlerweile umfasst der Park 102.000 Hektar und wird von einem erfahrenen Parkdirektor betreut.

Naturschutz kostet Geld. Finanziert werden die Maßnahmen durch Einkünfte aus dem Gastbetrieb. Die 'non-profit'-Firma Nature Investments Pty Ltd betreibt in einem Teil des großen Parks die Unterkünfte Cañon Village, Cañon Lodge, Cañon Roadhouse und Cañon Mountain Camp. Aktivitäten wie Rundfahrten, Reiten und Wandern werden selbstverständlich so gestaltet, dass die Natur so wenig belastet wird wie nötig. Die Einnahmen aus dem Öko-Tourismus kommen aber nicht nur der Natur zu Gute, sondern auch den Menschen: Unterkünfte, Naturschutz und Selbstversorgungszentrum bieten 120 Angestellten einen festen Arbeitsplatz mit einer Perspektive für die Zukunft. Damit sind weitaus mehr Menschen mit weitaus höherem Gehalt beschäftigt als in einer Schaffarm gleicher Größe.

Der Gondwana Cañon Park ist also ein Projekt, von dem alle profitieren: Die Urlauber, die Beschäftigten und vor allem die Natur.
Weitere Themen zum Gondwana Cañon Park
Klima - Die Gegend kann sowohl Sommer- als auch Winterregen erhalten. Eine klimatische Kuriosität...

Geologie - Mächtige Schichten zusammen gebackenen Gesteins (Konglomerat) zeugen von wasserreichen Zeiten.

Flora - Die Pflanzen haben sich viel einfallen lassen, um mit der Trockenheit fertig zu werden.

Fauna - Bis vor hundert Jahren war die Gegend am Fischfluss Canyon das reinste Etosha...

Geschichte - Ein Kommen und Gehen im Süden: Buschleute, Nama, Oorlam. Und später Händler, Missionare, Siedler und Soldaten aus Europa...

Forschung - Botaniker machen sich Sorgen um sterbende Köcher-Bäume. Liegt das am weltweiten Klimawandel?
Gondwana Cañon Park - Zurück in die Zukunft

Dem Urlauber bietet sich ein traumhaftes Bild: Eine weite Ebene, hier und da ein Busch, dazwischen spärliches Gras. Vor den Bergzügen am Horizont tun sich gewaltige Abgründe auf: Der Fischfluss Canyon.

Aber nicht nur die grandiose Landschaft beindruckt den Besucher. Hinter einer Akazie dort am Rande des Trockenflusses kommt ein Kopf auf langem, braun-beige gemustertem Hals zum Vorschein. Eine Giraffe am Fischfluss Canyon?! Keine Fata Morgana. Sondern Ergebnis jahrelanger Maßnahmen zur Erholung und zum Schutz der Natur. Denn das Gebiet war über Jahrzehnte für Schafhaltung genutzt worden und galt als völlig überweidet. Studien zufolge ist es ein Irrwitz, hier Landwirtschaft zu betreiben, denn im Schnitt fällt nur 80 mm Regen pro Jahr (Gebiete unter 100 mm gelten als Wüste) und immer wieder gibt es lange Phasen der Dürre. Aus Sicht der Biologen ist extensive Schafhaltung sogar eine Katastrophe: Das Gebiet ist Teil der Sukkulenten Karoo, die zu den rund 20 weltweit wichtigsten Biomen mit außergewöhnlichem Artenreichtum zählt. Viele Pflanzen haben sich mit großem Einfallsreichtum an das trockene Klima angepasst und kommen nur hier vor.
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Nature Investments (Pty) Ltd, PO Box 80205, Windhoek, Namibia, Tel: 264 (0)61 230066, Fax: 264 (0)61 251863, eMail: info@sinadalian.com

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